Meine Werke

Beschreibung meiner Bilder

Meine Werke sind wie meine Kinder. Sie brauchen Vorgaben, Regeln und Grenzen,
wachsen dann aber intuitiv von alleine bis zu ihrer Vollendung.

Meine Technik:

Die Leinwand überziehe ich als erstes mit einer bespachtelten, bespritzten oder mit den Händen modellierten Gipsschicht. Auf diese Schicht bemale, bespritze und verteile ich die Acrylfarben. Es entstehen grosse Farbflächen, beworfen oder bemalt mit groben, feinen, verstreuten und geballten Farbspuren. Das natürliche Verlaufen der flüssigen Farben und das Vordringen der Farbflüssigkeit in tiefer gelegene „Regionen“, finde ich sehr spannend und es lässt ein gewisses Mass an Zufall bei meinen Bilder zu. Deshalb ist jedes meiner Werke einzigartig und nicht ein zweites Mal nachzubilden.
Durch den Höhenunterschied der Gips- und der Farbschichten entstehen 3-dimensionale Bilder, die je nachdem, wo der Betrachter steht, anders wirken. Ich nenne sie wegen der 3 dimensionalen, hervorstehenden Struktur „Reliefbilder“.

Meine Gestaltungsregeln:

Die Natur inspiriert mich und bringt mich auf die verschiedenen Bildgestaltungs-Ideen. In der Natur hat alles seine „Richtigkeit“ und jedes Detail ist geregelt. Mir liegt nichts an einer Abbildung der Natur; vielmehr versuche ich die Gesetzmässigkeiten und das Muster der „Einheit“ in meinen Werken wieder zu spiegeln.
Ich liebe grosse Formate und Triptychen. Grosse Formate hinterlassen einen anderen Eindruck je nachdem, ob man sie von weit weg oder von sehr nahe betrachtet. Sowohl der Gesamteindruck wie auch die einzelnen Details meiner Bilder sind mir wichtig und sollen zur Geltung kommen.
Triptychen lassen eine Verbindung oder einen Vergleich über 3 Bilder aufzeigen, was den Betrachter herausfordert, ganzheitlich zu erkennen.
Meine ausgewählten Farben sollen eine Spannung im Bild auslösen. Um dies zu erreichen, bevorzuge ich starke Farbkontraste wie z. B. Bunt-/ Unbunt- oder Hell- / Dunkel-Farb-Kontraste. Kräftige, bunte, helle oder leuchtende Farben kommen am bessten in reduzierten, selten gewählten Farbflächen zur Geltung. Diese kleinen Farbflächen sind die optischen Schwerpunkte meiner Bilder.

Meine Intuition:

Ohne meine Intuition wären meine Werke „ reines Handwerk“. Nur dank meinem Bauchgefühl, das mir sagt, wie ich „malen“ soll, werden sie zu etwas Einzigartigem und lassen die Betrachter meine Gefühle, Stimmungen und Leidenschaften nachempfinden.
Meine Bilder entführen den Betrachter in eine weitere, fremde und geheimnissvolle Dimension, die Spielraum lässt für eigene Interpretationen und Sichtweisen. Es ist mir wichtig, wie meine Bilder wirken, wie sie empfunden, gefühlt oder erkannt werden. Nur dank dieser „Rückmeldung“ kann Neues entstehen.

Deshalb beabsichtige ich meine Werke der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und plane eine Ausstellung.